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Nightscapes »CESSEZ-LE-FEU« (Waffenstillstand)

Donnerstag, 23. Juli | 20:00 Uhr

Nightscapes: Klassik trifft Neotango und Elektronik
Luciano Supervielle steht für eine zeitgenössische Klangsprache zwischen Piano, Elektronik, Neotango, Hip-Hop-Spuren und südamerikanischer Musikkultur. Gemeinsam mit dem Jesse Mattern Orchestra entsteht ein Konzertformat, das klassische Ensemblefarben mit urbanen Sounds und der Atmosphäre des Río de la Plata verbindet.

 

„Cessez-le-feu“ – Musik als Zeichen der Verständigung
Der Titel „Cessez-le-feu“ bedeutet auf Deutsch „Waffenstillstand“. Luciano Supervielle versteht ihn jedoch nicht als politischen Kommentar zu einem einzelnen Konflikt, sondern als poetisches und zugleich hochaktuelles Signal: als Moment des Innehaltens, des Zuhörens und der Verständigung.

Auch musikalisch erhält der Titel eine besondere Bedeutung. In Supervielles Musik treffen unterschiedliche Klangsprachen aufeinander – Klavier, Elektronik, Neotango, urbane Rhythmen, südamerikanische Melancholie und beim CLASSICAL BEAT Festival zusätzlich der orchestrale Klang des Jesse Mattern Orchestra. „Cessez-le-feu“ beschreibt damit einen musikalischen Raum, in dem Gegensätze nicht gegeneinanderstehen, sondern miteinander in Beziehung treten. Aus Spannung wird Klang, aus Kontrast entsteht Verbindung.

Genau darum geht es bei „Nightscapes – Cessez-le-feu“: um eine Klangwelt zwischen Europa und Südamerika, zwischen Melancholie, urbaner Energie, Elektronik, Tango und orchestraler Tiefe – und um Musik als gemeinsame Sprache, die Empathie schafft und neue Perspektiven eröffnet.

Luciano Supervielle, in Frankreich geboren und in Uruguay aufgewachsen, verbindet in seiner Musik unterschiedliche kulturelle Prägungen. Der Titel „Cessez-le-feu“ passt deshalb auch zum europäischen Gedanken des CLASSICAL BEAT Festivals: Musik als Brücke zwischen Ländern, Generationen und künstlerischen Sprachen.

 

Zwischen Montevideo und Río de la Plata
Luciano Supervielle ist ein französisch-uruguayischer Musiker, Komponist, Pianist, Produzent und DJ. International bekannt wurde er als Mitglied von Bajofondo, einem der prägenden Projekte des Neotango. Bajofondo verbindet Tango, elektronische Musik, urbane Beats und die Klangtraditionen des Río de la Plata zu einer zeitgenössischen musikalischen Sprache.

Supervielles eigene Musik bewegt sich zwischen Klavier, Elektronik, Filmmusik, Hip-Hop, Tango, Pop und lateinamerikanischen Rhythmen. Er denkt das Klavier nicht nur als klassisches Instrument, sondern als Ausgangspunkt für vielschichtige Klanglandschaften. Einzelne Motive, rhythmische Patterns und elektronische Texturen verbinden sich zu musikalischen Erzählungen, die zugleich intim und weit wirken.

Gerade diese Offenheit macht ihn zu einem idealen Künstler für CLASSICAL BEAT. Das Festival sucht nach Übergängen: zwischen Klassik und Jazz, zwischen Tradition und Gegenwart sowie zwischen komponierter Form und improvisierter Freiheit. Supervielles Musik steht genau an diesen Schnittstellen.

Beim CLASSICAL BEAT Festival 2026 trifft seine Klangwelt in „Nightscapes – Cessez-le-feu“ auf das Jesse Mattern Orchestra. Dadurch gewinnt seine Musik eine neue orchestrale Dimension. Das Klavier bleibt Zentrum und Ausgangspunkt, doch Bläser, Streicher und Rhythmusgruppe erweitern den Klang zu großen Bögen, dichten Atmosphären und kraftvollen Momenten.

So entsteht ein Konzertabend zwischen Montevideo, Paris, Hamburg und Travemünde – getragen von Klavier, elektronischen Texturen, jungen Musiker*innen und der Suche nach einem Klang des Innehaltens, der Hoffnung und der Verständigung.

Wer ist mit dabei

Maritim Strandhotel Travemünde

Das Maritim Hotel
Erstmals finden die Hauptkonzerte des CLASSICAL BEAT Festivals im Maritim Strandhotel statt. Der außergewöhnliche Ort zwischen Hafen, Wasser und Strand gibt den Konzerten eine besondere Atmosphäre.