Summertour 2022

Anschluss an das CLASSICAL BEAT Festival gehen wir mit einem tollen Programm auf Summertour. Künstler greifen den Wunsch nach Frieden in ihren Kompositionen auf. In der Nacht des Abschlusses spielt Guillaume Perret buchstäblich unter den Sternen und führt das Publikum in ein sentimentalen, emotionsgeladenen Reise in das Universum und wieder zurück auf unsere wunderbare Erde. Mehr Hoffnung beschert die musikalische Neuinszenierung des Heiligenstädter Testamentes, in dem Beethoven seiner Taubheit entgegentritt und zum Mut appelliert.

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CLASSiCAL BEAT Summertour

vom 31. Juli - 20. August
in verschiedenen spannenden Locations

Peace

PIERRE BERTRAND &
die Deutsch/Französische BigBand

Das CLASSICAL BEAT Festival freut sich mit seinem internationalen Festivalorchester die europäischen Talente von morgen ins Rampenlicht zu stellen.

Unter der künstlerischen und musikalischen Leitung des Saxophonisten, Komponisten und Dirigenten Pierre Bertrand wird das neue Programm "PEACE" das Thema Frieden in den momentan bewgenden Zeiten in den Vordergrund gestellt. Hierbei werden Kompositionen junger Komponisten der Orchestermitglieder aufgeführt, wobei drei Special Guests das internationale Orchester erweitern:

Neben den Franzosen Stéphane Chausse (Saxophon, Klarinette) und Joel Chausse (Trompete), ist es der Däne Steen Nikolaj Hansen (Posaune).

Das Publikum erwartet neben populären lateinamerikanischen Jazz und südamerikanischen Liedern, vor allem auch Kompositionen und Arrangements der jungen Künstler*innen, die in dem Projekt engagiert sind.Auch wenn es eine Selbstverständlichkeit ist, soll dieses internationale Projekt daran erinnern, dass mit Musik alle Männer und Frauen in Harmonie zusammenarbeiten, unabhängig von ihrer Religion, ihrer Nationalität, ihrem Alter etc. Aus diesem Grund ist das CLASSICAL BEAT Orchester eine große Formation, die hauptsächlich aus jungen, bereits "prominenten" professionellen Musikern aus Frankreich und Deutschland, aber auch aus ganz Europa und Kanada besteht, ein Symbol des Friedens an sich.Musik soll hier als Bindeglied dienen und gesellschaftliche Differenzen vergessen machen.

31. Juli


Oldenburg

05. August


Bad Schwartau

06. August


Grömitz/Cismar

07. August


Grebiner Mühle


TOSENDE STILLE:

DAS HEILIGENSTÄDTER
TESTAMENT von Beethoven

„…es fehlte wenig und ich endigte selbst mein Leben…“

Ludwig van Beethoven verliert seine Hörfähigkeit und wird taub. Aus Verzweiflung stellt sich ihm die Frage: Selbstmord oder Leben? Es ist sein Glaube an die Kunst, sein Glaube an die Kraft seiner Musik, die Welt menschlicher zu machen, die ihn am Leben hält.

Das Konzertprojekt „Tosende Stille – Beethoven: Das Heiligenstädter Testament“ thematisiert die zunehmende Schwerhörigkeit Beethovens. 1802 verfasste Ludwig van Beethoven einen Abschiedsbrief an seine Brüder, welcher unter dem Namen „Heiligenstädter Testament“ bekannt wurde und zu Beethovens Lebenszeit nie veröffentlicht wurde. In einem multimedialen Aufführungskonzept agieren musikalische, filmische und theatralische Elemente. Beethoven wird dargestellt durch eine Eichenbüste der Lübecker Künstlerin Bettina Thierig. Die Rolle Beethovens übernehmen der Schauspieler Jonas Nay als Beethovens Stimme, der Rapper Danny Fresh, der junge Musiker Ilja Ruf und Jazzprofessor Bernd Konrad. Die Tänzerin Rabea Bode verkörpert die „Kunst“, die zur Beethovens Lebensquelle wird.

Die von Bernd Ruf konzipierte Musik reicht von Originalwerken Beethovens über neu komponierten Pop- und Hiphopsongs bis zu Jazz-Improvisationen. InterpretInnen:

  • Jonas Nay – Rezitation
  • Danny Fresh – Rap
  • Rabea Bode – Tanz
  • Classical Beat Streichquartett
  • Florian Galow – Kontrabass
  • Ilja Ruf - Klavier
  • Bernd Ruf – Klarinetten
  • Ivo Ruf – Klarinetten
  • Bernd Konrad – Saxophone,

Klarinetten Hintergrund des Heiligenstädter Testament von Ludwig van Beethoven Eigenhändiges Manuskript, Heiligenstadt bei Wien 1802. Das Heiligenstädter Testament verfasste Beethoven im Alter von 32 Jahren während eines Kuraufenthalts in Heiligenstadt bei Wien unter dem Eindruck der für ihn traumatischen Mitteilung, dass sein Gehörleiden unheilbar sei und zur vollständigen Ertaubung führen würde.

Das Schriftstück ist in erster Linie als ein psychologisches Zeugnis zu werten, in dem sich Beethoven sein Schicksal selbst eingesteht und zu verarbeiten sucht. Adressaten des 1827 versiegelt in Beethovens Nachlass gefundenen Dokuments sind dessen gesetzliche Erben, die Brüder Caspar Anton Carl und Nikolaus Johann. Taube Ohren, Hörverlust – für alle, die Musik lieben, eine schlimme Vorstellung. Doch war es genau dieses Schicksal, das Ludwig van Beethoven bereits in jungen Jahren ereilte.

Im sogenannten Heiligenstädter Testament, einem Brief an seine Brüder aus dem Jahr 1802, schrieb sich der Komponist seine Verzweiflung von der Seele. Letztendlich trotzte er seinem Schicksal mit rastloser Kreativität. Dieser beispielhafte Weg durch Qual und Hoffnung war Inspiration und roter Faden. Mit anderen Worten: Kampf gegen körperliche Behinderung und Geistesfreiheit in politisch dunkler Zeit, das sollte szenisch und musikalisch umgesetzt werden

12. August


Hauptkirche St.
Katharinen Hamburg

13. August


St. Jakobi, Lübeck

14. August


Nikolaikirche Plön


KULTURFEST IN EUTIN:
CLASSICAL BEAT ÖFFNET WELTEN

19. August 22

  • 13:30 - 18:00 Uhr
    Schüler*innen spielen mit Profimusiker*innen eigene Musikwerke!
  • 18:30 - 20:00 Uhr
    THE BLUM & HAUGAARD BAND dänische Spitzengruppe

20. August 22

  • 11:00 - 22:00 Uhr
    buntes kulturelles Festivalprogramm u.a. Jane´s Death, Frankreich
  • ab 22:00 Uhr
    Kulturnacht - Guillaume Perret & CLASSCAL BEAT Big Band mit erstaunlichen Visualisierungen